Frankreich/ „Im Laufe der Zeit hatten sich Vire und Atlacomulco voneinander entfernt“: Die Städtepartnerschaft mit der mexikanischen Stadt wird wiederbelebt
Am 6. August 2026 wurde eine neue offizielle Partnerschaftsurkunde zwischen Vire Normandie (Calvados) und der mexikanischen Stadt Atlacomulco unterzeichnet. Die Beziehung zwischen den beiden Städten hatte 1979 begonnen und war dann viele Jahre lang auf Eis gelegt worden.
Nach ihr ist eine berühmte Allee in Vire in der Normandie (Calvados) benannt. Die Stadt Atlacomulco in Mexiko ist übrigens mit der Hauptstadt des Bocage verschwistert. Diese Städtepartnerschaft wurde 1979 geschlossen, war einige Jahre lang aktiv, geriet dann aber in Vergessenheit. Im Jahr 2019 wurde eine Erneuerung der Partnerschaft angestoßen, eine weitere folgte erst kürzlich im August 2026.
Insbesondere Carolina Morvan hat sich dafür eingesetzt, die Beziehung zwischen den beiden Städten wiederzubeleben. Im Laufe der Zeit hatten sich Vire und Atlacomulco voneinander entfernt. Die Wiederaufnahme des Kontakts war angesichts der Entfernung nicht einfach, erklärt die Stadträtin, die selbst Mexikanerin ist und seit dreißig Jahren in Vire lebt.
Eine neue Charta
Am 6. August wurde daher per Videokonferenz eine neue offizielle Partnerschaftsurkunde vom Bürgermeister von Vire Normandie, Pascal Martin, und dem Bürgermeister von Atlacomulco, Nicolas Martinez, unterzeichnet. Die beiden Gemeinden möchten damit Begegnungen zwischen ihren Vertretern, den Austausch zwischen Vereinen, Schulen und Bürgern sowie die Organisation kultureller und künstlerischer Veranstaltungen und die Umsetzung gemeinsamer Projekte fördern, so die Stadtverwaltung von Vire. Kultureller Austausch, eine Fotoausstellung über die mexikanische Stadt oder die Organisation von Sportveranstaltungen könnten diese französisch-mexikanische Städtepartnerschaft mit Leben erfüllen.
Quelle: Ouest-France


