Senegal/Kanel: Der FONSTAB setzt auf den Futterbau, um die Schafzuchtbranche zu fördern

Veröffentlicht am 22/06/2026 | La rédaction

Senegal

Der Fonds zur Förderung der Stallhaltung (FONSTAB) setzt sich für den Ausbau des Futtermittelanbaus als Alternative zu den hohen Futtermittelpreisen ein, um die Viehzucht im Departement Kanel zu fördern, wobei er auf das Landpotenzial und die umfangreichen Wasserressourcen setzt, über die dieser nördliche Teil Senegals verfügt.

„Wir müssen auf Futterpflanzen setzen, um die Schaf- und Rinderwirtschaft weiterentwickeln zu können“, erklärte Youssoupha Diouf, Leiter des FONSTAB-Büros für den Norden.

Anlässlich eines Sensibilisierungsworkshops zu diesem öffentlichen Fördermechanismus, der der Finanzierung und Modernisierung des Viehzuchtsektors gewidmet ist, wies er darauf hin, dass die Futterkosten bis zu 70 % der Betriebskosten ausmachen.

Hinzu komme, dass „Kraftfutter das Problem ebenso wenig lösen kann wie die natürliche Weidehaltung“, erinnerte er.

In diesem Sinne, so betonte er, setze der Fonds zur Förderung der Stallhaltung (FONSTAB) auf den Futteranbau.

Seiner Ansicht nach lässt sich dieses realistische Ziel auf der Grundlage von „zwei Potenzialen, die in diesem nördlichen Teil des Landes vorhanden sind, nämlich Land und Wasser“ verwirklichen, wobei er insbesondere auf Oberflächengewässer, den Fluss und die verschiedenen Nebenarme anspielt.

Laut Youssoupha Diouf können die Akteure selbst im Dièry „Wasser aus Brunnen und Bohrlöchern beziehen, was es ihnen ermöglicht, mindestens einen Hektar Futterpflanzen oder Alfalfa anzubauen“.

„Damit lässt sich eine ganze Herde ein ganzes Jahr lang ernähren, wobei das Viehfutter über mehrere Monate hinweg zur Verfügung steht. Dies ist mit geringeren Kosten verbunden und ermöglicht es, die Tätigkeit rentabel zu gestalten“, erklärte der Fachmann.

Der Leiter des Nordbüros des FONSTAB schätzt, dass es für die Akteure sehr schwierig sein wird, ihre Tätigkeit mit Kraftfutter rentabel zu gestalten, da die Maispreise als hoch angesehen werden und die Produktionskosten in den Fabriken ebenfalls hoch sind.

„Diese Faktoren führen dazu, dass der Preis für Viehfutter für den Tierhalter sehr hoch ausfällt“, betonte er.

Quelle: aps.sn/


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