Kanada/Gemeindefusion: Saint-Médard im Gespräch mit Saint-Jean-de-Dieu

Veröffentlicht am 25/05/2026 | La rédaction

Kanada

Saint-Médard und Saint-Jean-de-Dieu öffnen die Tür für eine mögliche Gemeindezusammenlegung. Das Ministerium für kommunale Angelegenheiten wird eine Machbarkeitsstudie durchführen.

Die beiden Gemeinden hielten gestern Abend ein erstes Treffen ab, bei dem die Herausforderungen sowie die Vor- und Nachteile eines möglichen Zusammenschlusses besprochen wurden. Saint-Médard wird sich auf diese Machbarkeitsstudie stützen, bevor es sich entscheidet, ob es einen Schritt nach vorne machen will oder nicht.

Die Idee einer neuen und einzigen Einheit für Saint-Médard und Saint-Jean-de-Dieu liegt nun auf dem Tisch. Das Ministerium für kommunale Angelegenheiten ist derzeit an der Durchführung dieser Studie beteiligt, die darüber entscheiden wird, ob eine Fusion günstig ist oder nicht.

"Wir haben unseren Convenience Store verloren, wir haben einige kleine Dienstleistungen und solche Dinge verloren. Es gibt einen Willen auf beiden Seiten", erklärte Rodolphe Thériault, Bürgermeister von Saint-Médard.

Den Abgeordneten zufolge würde ein möglicher Zusammenschluss insbesondere die gemeinsame Nutzung von Dienstleistungen für die Bevölkerung sowie von Ausrüstungen ermöglichen. Außerdem könnte dadurch der finanzielle Druck auf die beiden kleinen Nachbargemeinden, die bereits eine räumliche Nähe teilen, verringert werden. "Die kleinen Gemeinden haben zunehmend Schwierigkeiten, anzukommen. Die steigenden Quoten, die sinkende Bevölkerungszahl in den Dörfern. Das führt dazu, dass wir mit einem Budget auskommen müssen, das immer knapper wird", sagte Thériault.

Die heute in Saint-Médard angetroffenen Bürger sehen diese von den gewählten Vertretern angestellten Überlegungen mit Wohlwollen. Der Gemeinderat war in den letzten Jahren von hitzigen Episoden geprägt, die man ebenfalls vergessen möchte.

"Das wäre ein gutes Geschäft. Das würde sicher die Preise für Häuser erhöhen", sagt ein Bürger.

"Ich wäre dafür, weil es in der Gemeinde in den letzten Jahren ein Auf und Ab gegeben hat. Das wäre zum Besten", fährt ein Medardus fort.

Saint-Médard hat überlegt, ob es andere Nachbargemeinden in seine Bemühungen einbeziehen soll, hat dann aber entschieden, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig ist. Die Machbarkeitsstudie wird im Laufe des nächsten Jahres durchgeführt. Beide Gemeinden werden ihre Bürger im Rahmen von öffentlichen Anhörungen im Laufe des Sommers um ihre Meinung bitten.

Quelle: cimtchau.ca/


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Teilen Sie ihn ...

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Ihr Kommentar wird nach der Validierung veröffentlicht.