ENTREPRENDRE: Ein Programm im Dienste der unternehmerischen Kultur an frankophonen Universitäten

Veröffentlicht am 16/02/2026 | La rédaction

Das von der Agence Universitaire de la Francophonie (AUF) entwickelte und finanzierte Programm ENTREPRENDRE, das zwischen 2021 und 2025 durchgeführt wurde, hat dazu beigetragen, das Unternehmertum dauerhaft im Zentrum der Universitäten und der öffentlichen Hochschulpolitik im französischsprachigen Raum zu verankern. Seine Bilanz beleuchtet konkrete Ergebnisse in den Bereichen Beschäftigungsfähigkeit, Innovation und Begleitung von unternehmerisch tätigen Studierenden.

Das in zehn Ländern durchgeführte Programm ENTREPRENDRE zielte darauf ab, in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien und den Akteuren im Bereich Innovation eine strukturierte unternehmerische Kultur an den Universitäten zu entwickeln. Das Programm ermöglichte insbesondere die Einrichtung von universitären Vorgründungszentren und die Annahme des nationalen Statuts des studentischen Unternehmers (SNEE) in den Partnerländern, wodurch die unternehmerische Initiative offiziell als Weg zur beruflichen Eingliederung anerkannt wurde.

Das Programm erreichte über 100 000 Studierende durch Sensibilisierungsmaßnahmen und unterstützte mehr als 2 600 studentische Unternehmer bei der Reifung ihrer Projekte. Diese Maßnahmen haben die Entstehung von unternehmerischen Projekten in verschiedenen Sektoren - Technologie, Landwirtschaft, Gesundheit, Digitaltechnik oder Sozialwirtschaft - begünstigt und zur Stärkung der Kompetenzen der Hochschulteams im Bereich der unternehmerischen Begleitung beigetragen.

Diese Dynamik setzt sich auch über das Programm hinaus fort. Im Jahr 2025 hat Kambodscha offiziell das National Student Entrepreneur Statute (SNEE) verabschiedet und ist damit das 13ᵉ Land, das diesen Schritt mit der Begleitung der AUF vollzogen hat. Das SNEE ist nun in 13 Ländern mit AUF-Mitgliedsuniversitäten in Kraft: Benin, Burkina Faso, Kambodscha, Kamerun, Kongo, Côte d'Ivoire, Guinea, Haiti, Libanon, Marokko, Mauritius, Senegal und Tunesien.

Quelle: www.auf.org/


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