Deutschland/Saarland will das Hotel- und Gaststättengewerbe stärken
Nach zahlreichen Krisen in der Vergangenheit steht die Gastronomie im Saarland vor neuen Herausforderungen. Trotzdem soll eine Kampagne des Wirtschaftsministeriums, des Dehoga und des Tourismusverbands für eine positive Stimmung sorgen.
Im Saarland hat eine Offensive gegen den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften im Gastgewerbe begonnen. Das Wirtschaftsministerium, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) und der Tourismusverband des Saarlandes haben sich zu diesem Zweck zusammengeschlossen und informieren auf einer Website über die beruflichen Möglichkeiten in der Branche.
Werbung in einer Branche mit schlechtem Image
Auf der Seite dumachstdenmoment.de beschreiben Jugendliche ihren Arbeitsalltag in der Hotel- und Tourismusbranche - und zeichnen ein positives Bild einer Branche mit einem eher schlechten Image. Lange Arbeitszeiten und das Arbeiten am Abend und am Wochenende sind in vielen Betrieben nicht mehr üblich, und die Bezahlung g ist in der Regel in Ordnung, sagen die Botschafter für die Gastronomie.
Das Ziel der Offensive ist es, die Vielfalt der Branche zu zeigen und junge Menschen zu gewinnen und wiederzukommen, um ihre berufliche Zukunft in der Hotel- und Tourismusbranche zu sehen. Besucher können über die Website auf ein schwarzes Brett mit freien Stellen in der Branche zugreifen.
Die Initiative kostet rund 230 000 Euro.
"Mit dieser Offensive wollen wir das Reiseziel Saarland für potenzielle Arbeitnehmer sichtbar machen und ihm seine verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten vorstellen", sagt Wirtschaftsminister Barke (DOCUP). Die Offensive sei jedoch nicht nur Werbung, "sondern gleichzeitig auch ein Dankeschön an die vielen Menschen im Gastgewerbe" - sie verschönerten den Alltag und sollten daher ins Rampenlicht gerückt werden.
Die Offensive umfasst auch eine saarlandweite Plakataktion. Außerdem haben der Bitburger und die Karlsberg-Brauerei Biermatten gespendet, die für die Offensive angekündigt werden. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums kostete die Initiative rund 230.000 Euro.
Bis zu 4000 Arbeiter gelten als vermisst.
Nach Angaben des Dehoga gibt es derzeit etwa 33 000 Beschäftigte im Gastgewerbe. Der Verband schätzt, dass es allein im Saarland keine 3.000 bis 4.000 Arbeitnehmer gibt.
Quelle: www.tagesschau.de/


